Wolf Town, einer der schlechtesten Filme ever. Es braucht nicht wirklich viele Worte, um diesen Film zu beschreiben. Eigentlich reicht eins total aus: Langweilig. Langweilig ist sogar noch geschmeichelt.
Ich müsste nicht weiter drüber schreiben, geschweige denn mir Gedanken machen, aber ich tu es trotzdem. Allerdings könntet ihr das Lesen auch einfach sein lassen ;)
Dieser Film ist wirklich eine Zeitverschwendung. Es fehlt wirklich alles, die Dramatik, die Spannung, der Witz, er ist geschmacklos und auch nicht wirklich unterhaltend. Von Anfang bis Ende ... schrecklich langweilig.
Die Story wird ewig in die Länge gezogen. Ich hab den Film gekauft, weil es mitunter in der Beschreibung hieß:
"Sie sind lautlos, sie sind gerissen, sie sind dein Tod"
und es somit für mich sehr spannend klang. Ich selbst habe einen Faible für Wölfe und ich wollte sehen, wie es aussieht, wenn die Natur Amok läuft.
In dem Film geht es darum, dass vier Studenten in einer Geisterstadt aus dem 19. Jahrhundert festsitzen und versuchen sich vor gefräßigen und gewitzten Wölfen zu schützen. Wir haben hier das klassische Weichei, das am Ende mit einer kleinen Heldentat überrascht. Diese Wandlung kommt allerdings viel zu abrupt, da der Hauptdarsteller, etwas früher im Film bekannt gibt, eine Phobie vor Hunden zu haben. Der Wandel ist daher eher unglaubwürdig. Die Randfigur namens Ben, der überaus früh stirbt, das Mädchen, das beschützt werden muss und den attraktiven, überraschenderweise intelligenten Sportler, der alle anderen soweit rettet, wie möglich, am Ende aber doch stirbt.
Die Dialoge sind flach, die Schauspieler schlecht, keiner von ihnen wirkt authentisch, noch irgendwie sympathisch. Es gab völlig unverständliche Momente in dem Film, wie zum Beispiel der Fund eines Tagebuchs, das über hundert Jahre Wind und Wetter ausgesetzt war, optisch aber mehr wie 50 Jahre alt aussah und absolut unbeschädigt ist.
Aber hey, der Film hat sogar Pluspunkte. Zum Beispiel, dass die Wölfe keine Mutanten sind. Keine Radioaktivität, Gammastrahlen, Mikrowellen, Umweltverschmutzungen oder Experimente, oder was den Genredrehbuchschreibern noch so alles eingefallen wäre in der Zeit, wird hier bemüht. Die Wölfe verteidigen einfach ihr Revier (wobei es erstaunlich ist, dass sie niemand bemerkt haben will, da in der Nähe hörbar eine Eisenbahnlinie verläuft; da die Studenten aber nie in die Richtung gehen, scheint hier eher ein filmischer Fehler vorzuliegen, dass die ungeplanten Hintergrundgeräusche beibehalten wurden). Die Wölfe sind zwar extrem intelligent, was dann doch etwas unwahrscheinlich wirkt. Aber die unsympathischen Helden sind auch nicht gerade große Leuchten.
Ziemlich schnell liegen die Sympathien des Zuschauers bei den Wölfen, die mehr Ausdrucksstärke haben als die Darsteller. Es gibt manche gute kleine Ansätze, aber um überzeugen zu können, ist der Film viel zu sehr in die Strickmuster des Subgenres gefangen. Einige gute Ansätze in einem Klischeefilm.
Die Wölfe haben mehr Talent als die Darsteller, wiegen aber die Spannungsarmut nicht ganz auf. Dann lieber noch einmal „Breed“ von Wes Craven ansehen.
Lange habe ich darauf gewartet. Am
24.04.2012 hat Telltale Games die erste Episode der Adventure Staffel "The
Walking Dead" für PC rausgegeben. Es lag bisher kein fester Termin vor und
wurde erst vor kurzem auf der offiziellen Website bekannt gegeben.
Die Erste Episode erscheint unter
dem Namen "A New Day" und wurde gegen 20:00 Uhr mitteleuropäischer
Zeit freigeschaltet. Die Aufregung war groß, die Spannung stieg - und was soll
ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht.
Die
Spielumsetzung des Comics The Walking Dead steht in dieser Hinsicht seiner
Vorlage in nichts nach – das gilt auch für viele anderen Aspekte, die das
Vorbild auszeichnen. Positiv auszeichnen.
Telltale-typisch
wird das Zombie-Adventure ebenfalls im Episodenformat veröffentlicht. Episode
1: A New Dayist nun also die
erste von insgesamt fünf "Folgen". Die restlichen sollen jeweils in
einem Abstand von einem Monat erscheinen.
"The
Walking Dead" ist derzeit lediglich als Download verfügbar. Zum Beispiel über Valves
Steam oder die Herstellerseite. Allerdings wird mit einer Retail-Fassung
gerechnet, sobald alle Teile erschienen sind. Zudem liegt das Spiel derzeit nur
in einer englischen Sprachausgabe vor, was für Spieler, die der englischen
Sprache nicht allzu mächtig sind, schwer werden könnte. Gerade bei den
Multiple-Choice-Dialogen unter Zeitdruck, kann dies zu einem Problem werden.
Das Spiel selbst kostet ca. 25,00
Euro.
In der Adventure-Umsetzung der
Comic- und TV-Serie "The Walking Dead" erleben wir eine klassische
Zombie-Apokalypse. Hier wird nicht einfach die Handlung des Comics oder der
Fernsehserie nachgeplappert, sondern es handelt sich um eine völlig
eigenständige, parallele Erzählung.
Uns werden hier keine Vorkenntnisse
der eigentlichen, bekannten Story abverlangt. Den Kennern der Comic und
TV-Serie werden trotz allem diverse "Aha-Momente" beschert.
Wir schlagen uns in Form des
entflohenen Sträflings Lee durch verseuchte Vororte. Dieser sitzt zu Beginn auf der Rückbank eines Polizeiwagens und
soll ins West Central Prison in Georgia verfrachtet werden. Sein Vergehen: Mord.
Dabei wirkt Lee gar nicht wie ein Mörder? Was steckt hinter seiner Tat? Diese
Frage ist zentraler Bestandteil der Story.
Allzu viel kann er dem freundlichen Polizeibeamten auf dem
Fahrersitz allerdings nicht über den vermeintlichen Mord erzählen, da der
Staatsdiener in einem unachtsamen Moment einen mitten auf dem Highway herum schlurfenden Passanten überfährt. Der Wagen überschlägt sich. Lee erwacht
wenig später verletzt auf dem Rücksitz.
Keine Sekunde zu spät, denn irgendetwas
bewegt sich draußen vor dem Streifenwagen …
Lee kann sich aus dem Auto befreien und vorerst in Sicherheit
bringen. Dann dauert es auch nicht mehr lange, bis er auf erste Überlebende der
frisch angebrochenen Zombie-Apokalpyse trifft.
Unterwegs, das muss ich an dieser Stelle erwähnen, treffen wir die kleine
Clementine, eine Grundschülerin, deren Eltern während des Ausbruchs der Epidemie
ums Leben gekommen sind. Wir nehmen uns ihrer an und beschützen sie, wo wir nur
können.
Ebenso müssen wir um zu Überleben, immer wieder kleinere Rätsel
lösen und stets schwere Entscheidungen treffen: Hilft man anderen Überlebenden
oder sucht man sein Heil lieber in der Flucht?
Wer also ein Fan der Serie ist, sollte
sich dieses Spiel auf jeden Fall zulegen. Es lohnt sich, auch wenn das Warten
auf die weiteren Teile elendig ist.
Wir befinden
uns in einer fiktiven Welt in den sieben Königreichen von Westeros. Hier dauern
die meisten Jahreszeiten Jahrzente. (Wer hätte nicht gern ein ganzes Jahrhunder
lang den Sommer? ;) ) Eine kurze Beschreibung der Umgebung bietet uns einen
kleinen Einblick in die Gestaltung von Westeros. Im Norden grenzt Westeros an
ein Gebiet von ewig dauerenderm Eis, geschützt durch eine vor mehreren tausend
Jahren errichteten Eiswall, im Osten wird es durch ein Meer vom Riesigen
Nachbarkontinent Essos getrennt. Die sieben Königreiche (der Norden, die
Flusslande, die Westlande, das Tal von Arryn, die WEite, die Sturmlande und
Dorne) waren eins unabhängige Reiche, die auch vielen anderen älteren Reichen
hervorgegangen sind. Die ersten menschlichen Siedler (die "Ersten
Menschen" genannt), besiedelten vor mehreren tausend Jahren Westeros bis
in den hohen NOrden. Dabei bekämpften sie zunächst die ursprünglichen Einwohner
(die sogenannten "Kinder des Waldes) von Westeros. Es gibt viele
Ereignisse in der älteren Geschichte von Westeros wie zB. "Die lange
Nacht" oder "Das Heldenzeitalter", von denen nur grobe Züge
bekannt sind, da es nur schriftliche Aufzeichnungen aus späterer Zeit gibt. die
"Ersten Menschen" haben sich im Norden des Kontinents aufgehalten und
wurden in den anderen Reichen durch die später eingewanderten Andalen
verdrängt. Die Andalen brachten übrigens auch einen neuen Glauben mit nach
Westeros. Es war der der sieben Gesichter, einer einzigen Gottheit. Die
"Ersten Menschen" hingegen beteten hingegen weiter zu den alten,
namenlosen Göttern (sie haben diese Gottheiten von den "Kindern des
Waldes" übernommen).
Circa 300
Jahre vor der eigentlichen Handlung hatte der valyrische Adlige Aegon Targaryen
(man nennt ihn auch Aegon der Eroberer) alle Reiche außer Dorne unter seiner
Herrschaft vereint. Seine größte Waffe waren drei Drachen, die aber Jahrzehnte
später ausstarben. Magie, sowie die "Weißen Wanderer" sind nur noch
ein Mythos in Westeros.
17 Jahre vor
Beginn der bekannten Handlung in der Serie ließ ein Bürgerkrieg (Roberts
Rebellion) die Herrschaft des Hauses Targaryen zusammenbrechen. Der Auslöser
war die Entführung von Lyanna Stark durch den Kronprinzen Rhaegar Targaryen,
ebenso die Ermordung mehrerer, hochrangiger Persönlichkeiten (zB. Rickard
Stark) durch König Aerys II. Daraufhin haben die Häuser Stark, Baratheon, Arryn
und Tully die Banner gegen Aerys (er stützte sich auf die mächtigen Häuser
Tyrell und Martell) erhoben. Der gesamte Krieg dauerte ein Jahr. Erst die
Schlacht am Trident, in der Rhaegar Targaryen durch Lyannas Verlobten Robert
Baratheon getötet wurde, brachte die Entscheidung. Nicht allzu lange danach,
eroberten die Truppen des Hauses Lannister die Hauptstadt Königsmund (im
Origninal "King's Landing"). Aerys wurde von Jamie Lannister ermordet
(der Zwillingsbruder der späteren Königin, ein unangenehmer Zeitgenosse).
Anschließend bestieg Robert Baratheon den Thron.
Trailer:
Hier ein
paar kleine Infos zu Institutionen, Titeln und Völkern von Westeros:
Die
Nachtwache:
Die
Nachtwache ist eine mehrere tausend Jahre alte Institution, eine Gemeinschaft
von unterschiedlichen Männern, die sich der Aufgabe verschrieben haben, die
Nordgrenze des Reiches zu sichern. Sie leben drei Wehrburgen entlang der Mauer
(so wird der große, schützende Eiswall genannt), die die Nordgrenze des Reiches
bildet und sich von Ost nach West über den ganzen Kontinent zieht. Sie sichern
die wenigen Zugänge, die hindurchführen und patroullieren oben auf dem Eiswall.
Hin und wieder kundschaften sie auch auf der anderen, mit ewigen Eis bedeckten
Seite, hinter der Mauer, um rechtzeitig vor Invasionen durch die Wildlinge
Maßnahmen ergreifen zu können. Die meisten der Mitglieder der Nachtwache haben
den Dienst nicht freiwillig angetreten. Sie wurden entweder von ihrer Familie
dazu gezwungen oder es handelt sich um verurteilte Verbrecher. Der Dienst der
Nachtwache dauert bis zum Lebensende des Einzelnen, ihre Mitglieder dürfen
niemals heiraten oder Kinder haben. Auf diese Art und WEise entledigt sich die
Gesellschaft unliebsamer Individuen. Dementsprechend ist der Ruf der Nachtwache
kein Guter. Allerdings genießt sie gerade im Norden ein hohes Ansehen, weshalb
auch Adlige ihr freiwillig beitreten. Desertion wird mit dem Tode bestraft,
ohne, dass man dafür ein Gericht hinzuziehen müsste. Ihre Traditionelle
Kleidung ist schwarz, was sie auch für andere leicht erkennbar macht.
Derzeitiges
Oberhaupt der Nachtwache ist Lord Commander Jeor Mormont.
Die Hand des
Könis:
Sie ist sein
Stellvertreter in allen Dingen. Was er anordnet, gilt als des Königs Wille. Wer
ihn beleidigt, bedroht oder gar verletzt, wird so bestraft, als hätte er es
direkt dem König angetan.
Die
Königsgarde:
Sie wurde
von den Targaryens als persönliche Leibwache des Königs aufgestellt. Sie
umfasst sieben Ritter, welche lebenslang der Garde dienen und keine Frau haben
dürfen, wie sie ebenso keine Kinder zeugen dürfen. Ihr Ruf hat nach dem Ende
der Targaryen-Dynastie gelitten.
Der Maester:
Ein Maester ist ein Gelehrter in Geschichte,
den Wissenschaften und der Medizin. Sie werden in der Zitadelle in Oldtown, der
ältesten Stadt von Westeros, ausgebildet und treten anschließend in den Dienst
eines Lords. Als dessen Maester sind sie nur ihm verpflichtet und dienen auch
als dessen Ratgeber. Der Maester des Königs wird als Großmaester (im Original
„Grand Maester“) bezeichnet.
Die
Wildlinge
Wildlinge
werden die Menschen genannt, die jenseits der Mauer leben. Sie lehnen starke
Autorität, wie die des Königs in den sieben Königreichen, ab. Sie leben in
einem kalten, harten und unwirtlichen Land. Manchmal versuchen Wildlinge, die
Mauer zu überwinden und in den Süden zu gelangen, um von den besseren
Lebensbedingungen dort zu profitieren.
Essos
Essos ist
der östliche große Nachbarkontinent von Westeros und von diesem durch ein recht
schmales Meer getrennt. In Essos leben zahlreiche unterschiedliche Völker,
darunter beispielsweise die Dothraki, ein kriegerisches Nomadenvolk. Im Westen
des Kontinents liegen die neun freien Städte (Lys, Myr, Pentos, Braavos,
Lorath, Norvos, Qohor, Volantis und Tyrosh), die vor allem Handel betreiben und
untereinander um Einfluss streiten. Im Osten des Kontinents existierte bis rund
400 Jahre vor Beginn der Serienhandlung der mächtige Freistaat Valyria, welches
das größte und fortschrittlichste Reich der bekannten Welt war, bevor es
infolge einer Naturkatastrophe unterging. Die Targaryens stammen vom
valyrischen Hochadel ab. Valyria war für seine Drachen bekannt sowie für
valyrischen Stahl, der mit Magie geschmiedet wurde und immer scharf blieb.
Die Serie
ist episch, grandios, bewegend, brutal und voll von dunklem Humor, im Ganzen
eine großartige und kolossale Serie über politische und psychologische Intrigen.
Sie bietet ein Aufgebot von fesselnden Charakteren und anderen Figuren, die
einen dazu animieren sich in die Serie hineinzuträumen.